Klöster in Tibet – heilige Orte auf dem Dach der Welt

Klöster in Tibet - heilige Orte auf dem Dach der Welt
Klöster in Tibet - heilige Orte auf dem Dach der Welt

China, Tibet. Tibet wird auch „das Dach der Welt“, „der dritte Pol“ oder „der Wasserturm Asiens“ genannt. So vielfältig wie die Bezeichnungen für Tibet sind, so vielfältig ist auch die Welt der Klöster. Doch wenn ihr nicht so tief im Buddhismus verankert seid, wird es euch vielleicht ähnlich wie mir ergehen: nach dem dritten Kloster verschwimmen die Unterschiede. In meinem Artikel möchte ich euch deswegen erzählen, was mich bei den einzelnen Klöstern am meisten beeindruckt hat und was aus meiner Sicht jedes einzelne Kloster auf dem Dach der Welt einzigartig macht. Außerdem findet ihr zu jedem Kloster noch ein paar Tipps und Hinweise zum Fotografieren.


Was euch in meinem Artikel über die Klöster in Tibet erwartet:

Norbulingka Palast in Lhasa
Sera Kloster bei Lhasa
Kloster Pelkor Chöde in Gyantse
Die Fahrt von Lhasa nach Shigatse
Kloster Sakya
Der Mt. Everest und das höchste Kloster der Welt – Highlights unserer China-Reise
Dratun Kloster
Fahrt von Saga zum See Manasarovar
Chiu Kloster am See Manasarovar
Tashilhunpo Kloster
Ganden Kloster – ein lohnenswerter Tagesausflug von Lhasa
Drak Yerpa Felsenkloster bei Lhasa


Norbulingka Palast in Lhasa

Der Norbulingka Palast ist der Sommer Palast des Dalai Lama. Er wurde im 18. Jahrhundert von dem 7. Dalai Lama erbaut und seitdem stetig erweitert. Zu dem Park gehören mehrere Teiche, Brunnen, Brücken und viele alte Bäume. Im Jahr 1959, im Alter von 23 Jahren, ist der 14. Dalai Lama von hier aus vor den Chinesen ins Exil nach Indien geflohen. Dabei wurde er von einer vor dem Palast versammelten Menschenmenge geschützt. Während der folgenden Kulturrevolution wurde viel am Palast und Park zerstört. Seit 1994 zählt der Palast zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Eingang zur Residenz ist farbenprächtig verziert. Große steinerne Löwen stehen links und rechts vom Portal. Durch einen Garten mit Springbrunnen und Blumen gelangt ihr zu den Privaträumen des Dalai Lama. Eine Treppe führt euch in den Empfangsraum für die Pilger. Die Wände sind mit einem aufwändigen und sehr detaillierten Gemälde verziert. Es erzählt die Geschichte Tibets von der Entstehung des tibetischen Volkes bis zum Jahr 1959. Demnach stammt das tibetische Volk von einer Felsendämonin und dem in der Gestalt eines Affen verkörperten Gott Chenresi bishin ab.

Des Weiteren sind das Audienzzimmer mit dem goldenen Thron und mehrere die Privaträume des Dalai Lamas zu sehen. Beispielsweise das Schlafzimmer, das Badezimmer, der Meditationsraum oder das Zimmer, das für Treffen mit seiner Mutter vorgesehen war.

Im Erdgeschoß kommt ihr in den sogenannten Beratungsraum mit einem großen goldenen Thron. Unter diesem liegt der Orakel-Raum, den wir aber leider nicht besichtigen konnten. Links vom Thron, etwas versteckt, hängt das einzige Bild des Dalai Lama in ganz Tibet. Es zeigt ihn im Alter von 24 Jahren. Der Besitz eines Bildes vom Dalai Lama ist heutzutage in Tibet verboten.

Fotografieren im Norbulingka Palast

Das Fotografieren ist nur in den Außenanlagen des Norbulingka Palastes gestattet. Die Schönheit der Außenanlagen und des Juwelengartens bieten euch aber eine Vielzahl an tollen Motiven.

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Sera Kloster bei Lhasa

Das Sera Kloster ist zusammen mit dem Kloster Ganden und Drepung eines der drei großen Klöster des Gelug-Ordens in Tibet. Eine Besonderheit des Klosters ist die Diskussionskultur und die religiöse Debatte. Besucher des Klosters können ab 15:30 dabei zusehen, wie die Mönche – einer sitzend, einer stehend – paarweise debattieren. Es geht mitunter lebhaft zu, mit großen Gesten und in die Hände klatschen. Diese Praxis des Streitgespräches geht auf eine Vorgabe Buddhas zurück, die besagt, dass man Buddhas Lehren nur nach eigener Überprüfung auf den Wahrheitsgehalt annehmen sollte.

Des Weiteren ist das Sera Kloster bekannt für seine große Sammlung tibetischer Schriften und das Drucken von Texten. In der Bibliothek könnt ihr daher auch tibetische Bücher als Souvenirs erwerben.

Fotografieren im Sera Kloster

Das Fotografieren ist nur außerhalb der Gebäude erlaubt. Für 10 bzw. 20 Yuan könnt ihr jedoch auch die Sandmandalas, die Buchbinderei oder die Großküche von innen aufnehmen.

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Kloster Pelkor Chöde in Gyantse

In der Stadt Gyantse befindet sich das Pelkor Chöde Kloster. Es ist berühmt für sein Kumbum, welches mit vier Stockwerken und 108 Kapellen das größte in Tibet ist. Dabei ist Kumbum die Bezeichnung für einen Stupa, der viele heilige Gemälde enthält. Dieses hier beherbergt über 10.000 Wandbilder sowie viele Buddha Statuen.

Die ersten Gebäude des Klosters Pelkor Chöde gehen auf das Jahr 1427 zurück. Der Bau des berühmten Kumbum wurde jedoch erst 1440 begonnen. Im Jahr 1904 wurde das Kloster von den Engländern beschossen, während sie Lhasa eingenommen haben. Im Laufe der Kulturrevolution wurde das Kloster dann stark zerstört. Seit 1996 steht es auf der Denkmalliste Chinas.

Fotografieren im Kloster Pelkor Chöde

Die Wandgemälde und Figuren im Inneren des Kumbum dürfen fotografiert werden. Außerdem war das Fotografieren in der Gebetshalle und der angrenzenden Kapelle gegen eine Spende von 20 Yuan erlaubt. Das Kloster bereitete sich gerade auf das Saga-Dawa Festival vor. Daher war es sehr geschmückt und es gab besonders viele Opfergaben.

Exkurs: Tibets Klöster während der Kulturrevolution
Vor der Rebellion im Jahre 1959 soll es 2.700 Tempel und Klöster in Tibet gegeben haben. Die sogenannten „demokratischen Reformen“, die ab 1959 durch die chinesische Regierung in Tibet durchgeführt wurden, reduzierten die Anzahl der Tempel und Klöster auf 550. Nach der Kulturrevolution von 1966 bis 1978 waren es nur noch acht (Quelle: info-buddhismus.de). Seit 1978 wurden die Klöster und Tempel wieder hergerichtet. Heutzutage gibt es ungefähr 1.700 Klöster in Tibet.

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Die Fahrt von Lhasa nach Shigatse

Die Landschaft verändert sich auf dem 350 km langen Weg von Lhasa nach Shigatse. Zuerst geht es über eine relativ unspektakuläre Hochebene. Im Anschluss beginnt die Straße, sich in Serpentinen zum Kampa-la Pass (4.797 Meter) hinauf zu schlängeln. Von hier aus bietet sich dann ein toller Blick auf den heiligen See Yamdrok-Tso. Auf dem Weg nach Gyantse gibt es zudem zahlreiche Gelegenheiten für Fotoshootings mit typischen tibetischen Tieren. Dazu zählen nicht nur die Yaks, sondern auch der tibetische Mastiff sowie kitschig geschmückte Lämmer.

Kitschig, oder?
Streetfood auf dem Weg von Lhasa nach Shigatse

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Weiter geht es über den noch höher gelegenen Karo-la Pass (5.050 Meter) und entlang eines Stausees. Je näher wir Gyantse kommen, desto mehr Landwirtschaft und Viehhaltung sehen wir: Yaks, Pferde, Schafe, Rinder. Hinter einem weiteren Bergzug, hinter dem sich Sanddünen ausbreiten, sehen wir großflächige Aufforstungen. Denn nach der Intensivierung der Landwirtschaft während der Kulturrevolution ist die Desertifikation der Landschaft ein großes Problem in Tibet.

Shigatse bezeichnet sich selbst als Hauptstadt des Weizens. Denn rund um die Stadt und auch entlang des ersten Teils der Strecke nach New Tingri erstrecken sich Felder. Wir kommen ferner durch eine Neubausiedlung mit vielen Häusern, alle sehen gleich aus. Sie sind Teil eines Umsiedlungsprojektes der chinesischen Regierung. Die tibetischen Nomaden sollen sesshaft und damit besser kontrollierbar gemacht werden.


Tibet – die versteckte Bibliothek im Sakya Kloster

Es ist dunkel und kalt. Nur unsere Handylampen erhellen den langen, schmalen Gang hinter der großen Sutrahalle. Doch im Lichtschein unserer Handys sehen wir tausende von Büchern. Sie stapeln sich bis zur Decke. Hier erzähle ich euch, was es mit der versteckten Bibliothek im Sakya Kloster auf sich hat. Außerdem erfahrt ihr, welche Besonderheiten ihr in dem Sakya Kloster sonst noch entdecken könnt.

Sakya in Tibet
Tibet – die versteckte Bibliothek im Sakya Kloster

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Der Mt. Everest und das höchste Kloster der Welt – Highlights unserer China-Reise

Er ist ein heiliger Berg, ein Mythos und der Traum vieler ambitionierter Bergsteiger. Doch auch für Nicht-Bergsteiger ist ein Blick auf den Mt. Everest ein absolutes Highlight einer China-Reise. Hier erfahrt ihr, wo ihr der Nordflanke des Mt. Everest am nächsten kommt. Außerdem lest ihr, wo das höchste Kloster der Welt gelegen ist und welche Highlights euch die Fahrt zum Rongbuk Kloster am Fuße des Mt. Everest bieten.

Ein Blick auf den Mt. Everest und das höchste Kloster der Welt – Highlights unserer China-Reise
Ein Blick auf den Mt. Everest und das höchste Kloster der Welt – Highlights unserer China-Reise

Dratun Kloster

Erbaut im 7. Jahrhundert ist das kleine Kloster auf 4.700 m Höhe, kurz hinter der Stadt Saga, ein beschaulicher Ort. Im Vorhof des Klosters ist ein Bild zu sehen, welches eine liegende Dämonin zeigt. Auf der Dämonin sind buddhistische Klöster gemalt. Das Dratun Kloster befindet sich dabei am linken Knie, der Jokhang Tempel am Herzen der Figur.

Besonders beeindruckend war jedoch die Beschützerkapelle, mit zwei ausgestopften Yetis (Bären) und drei ausgestopften Wölfen, die den Kampf gegen die Dämonen unterstützen sollen.

Fotografieren im Dratun Kloster

In Dratun war das Fotografieren auch im Inneren der Gebäude erlaubt. Hier bieten sich viele mystische Motive, insbesondere in der Beschützerkapelle.

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Fahrt von Saga zum See Manasarovar

Wir folgen der Straße von Saga zum See Manasarovar über die tibetische Hochebene. Währeddessen sehen wir Yakherden und schiefe Maschendrahtzäune, welche die Yaks von der Straße fernhalten. Hinter dem Pass breiten sich immer mehr Sanddünen aus. Die Landschaft ist karg, nur vereinzelt wachsen ein paar Grasbüschel zwischen den Steinen und Sandflächen. Stellenweise wird versucht, die Verwehung der Sanddünen mit Steinen einzudämmen. Hinter den Sanddünen und dem Fluss Brahmaputra können wir in der Ferne das Annapurnamassiv sowie den Machupuchare und den Dhaulagiri erkennen. Die Landschaft verwandelt sich während der weiteren Fahrt zu einer weiten Grassteppe, wo Nomaden leben und ihre Schafherden weiden.

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Chiu Kloster am See Manasarovar

Das Kloster Chiu ist wunderschön gelegen in der Nähe des heiligen Sees Manasarovar auf der Spitze eines kleinen kegelförmigen Berges. Erbaut im 8. Jahrhundert wurde es dem König Songtsen Gampo geweiht, der im 7. Jahrhundert den Buddhismus in Tibet einführte.

Hindus glauben, dass jeder, der in dem See Manasarovar (Mapam Yumtso) badet, von seinen Sünden befreit wird und zudem gutes Karma gewinnt. Leider hat die chinesische Regierung das Baden im See jedoch seit 2019 verboten. Als Begründung wurde eine zunehmende Verschmutzung des Gewässers angegeben.

Fotografieren im Chiu Kloster

Von dem Berg aus habt ihr einen tollen Blick auf den See. In der Ferne erhebt sich außerdem der heilige Berg Kailash. Rund um das Kloster habt ihr zudem zahlreiche Möglichkeiten zum Fotografieren von Gebetsfahnen, Manisteinen und Yakschädeln, die rund um die Stupas aufgehäuft sind.

Wir hatten sogar die Gelegenheit, im Inneren der Gebetshalle und der Kapelle Fotos zu machen. Hier könnt ihr mitunter einen Fußabdruck von Buddha, Statuen, Wandgemälde und Bücherregale sehen, die bis zu der Decke reichen.

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Tashilhunpo Kloster

Das Kloster Tashilunpo wurde im 15. Jahrhundert von dem ersten Dalai Lama erbaut. Heutzutage ist es Sitz des Panchen Lama und darüber hinaus Heimat von etwa 600 Mönchen. Tashilunpo bietet außerdem die meisten religiösen Aktivitäten in Tibet und betreibt eine eigene Landwirtschaft zum Lebensunterhalt. Nachdem die Zerstörungen durch die Kulturrevolution repariert und das Kloster renoviert wurde, gilt es zudem als eines der schönsten in ganz Tibet.

Die Klosteranlage ist weitläufig und besitzt einen wunderschönen innen gelegenen, von zweistöckigen Gebäuden umschlossenen Platz. Die Hauptgebäude reihen sich in einer Linie am Berg auf und blicken dabei hinab Richtung Eingangstor. Ein aushängender Lageplan führt zu den bedeutendsten Orten des Klosters. Es gibt mehrere Tempel zu besichtigen, sowie darüber hinaus die Gebetshalle mit angrenzenden Kapellen.

Besonders beeindruckend empfand ich den roten Maitreyatempel mit der riesigen Buddha Statue im Lotussitz. Diese wurde im Jahr 1914 erbaut. Von ihr geht eine starke Ausstrahlung aus. 

Die mit goldenem Dach geschmückte Gebetshalle, blieb während der Kulturrevolution unbeschädigt, da sie als Lagerraum für Lebensmittel genutzt wurde. Bevor die Gebetshalle hier errichtet wurde, war hier ein Ort, wo Luftbestattungen durchgeführt wurden. Heute sind viele Statuen mit der goldenen Mütze der Gelbmützen in der Halle zu sehen. Gläubige beten vor dem Eingang und werfen sich nieder. Andere Gläubige, meist Frauen, eilen mit ihren Butter-Thermoskannen von Opferstelle zu Opferstelle. Es wird gedrängelt und geschubst.

Zwischen dem Maitreyatempel und der Gebetshalle könnt ihr noch die Grabstupas der Panchen Lama besuchen. Die Stupas wurden in der Kulturrevolution zerstört. Für den 10. Panchen Lama wurde ein großer goldener Stupa neu errichtet. Die Reste der Stupas der übrigen Panchen Lamas wurden in einem neu errichteten Stupa zusammengefasst.

Fotografieren im Tashilhunpo Kloster

Die Gebetshalle ist der einzige Ort innerhalb der Klostergebäude, in dem gegen eine Gebühr das Fotografieren erlaubt ist. Diese ist mit 150 Yuan jedoch unverhältnismäßig hoch.

Es bieten sich jedoch tolle Fotomotive während der Kora um das Tashilhunpo Kloster, die ich euch sehr empfehlen kann.

Kora um das Tashilhunpo Kloster

Eine Kora rund um das Gelände von Tashilunpo ist äußerst beliebt. Wir folgen dafür einem etwa 3,5 km langen Pilgerpfad, der fast auf seiner gesamten Länge von Gebetsmühlen gesäumt ist. Er führt hinter dem Kloster den Berg hinauf, von wo ihr einen tollen Blick über die Stadt habt. Im Schatten der Gebetsmühlen dösen Hunde und Schafe. Für sie sind sogar Wasser und Futterschalen unter den Gebetsmühlen aufgestellt.

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Ganden Kloster – ein lohnenswerter Tagesausflug von Lhasa

Etwa eine Autostunde Fahrt von Lhasa entfernt, liegt Ganden. Fotogen schmiegt es sich an einen Berghang in 4.300 Metern Höhe. Rings um das Kloster bringt euch zudem ein schmaler Pilgerweg zu atemberaubenden Aussichtspunkten über das Kyi-Chu Tal. Ein Tagesausflug von Lhasa zum Ganden Kloster ist sogar doppelt lohnenswert: Neben dem sehenswerten Kloster und Pilgerweg bekommt ihr ein gutes Höhentraining. Denn Ganden ist mit 4.300 Metern über 600 Meter höher gelegen als Lhasa. Hier lest ihr, was ihr bei eurem Besuch in Ganden sehen und wo ihr die schönsten Fotos machen könnt  

Ganden Kloster, ein Tagesausflug von Lhasa
Ganden Kloster – ein lohnenswerter Tagesausflug von Lhasa

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Drak Yerpa Felsenkloster bei Lhasa

Seitdem das Felsenkloster Drak Yerpa im 7. Jahrhundert gegründet wurde, haben etwa 10.000 Asketen, Mönche und Gelehrte hier in den Höhlen meditiert. Unter ihnen waren Berühmtheiten, wie der Guru Rinpoche, Atisha und der König Sogtsen Gampo.  Drak Yerpa gilt als eines der heiligsten Felsenklöster in Tibet.

Die Höhlen wurden jedoch während der Kulturrevolution stark beschädigt und viele Statuen wurden vernichtet. Ruinen von zerstörten Häusern sind noch immer zu sehen. Einige Mönche sind seitdem zurückgekehrt. Deren Aufenthalt in den Höhlen zum Meditieren ist heute allerdings nur noch mit vorheriger Genehmigung der Regierung erlaubt und auf 30 bis 40 Mönche begrenzt.

Drak Yerpa ist landschaftlich wunderschön am Berg gelegen und bietet sich für einen Tagesausflug von Lhasa aus an. Aufgrund der Lage am Berg und der vielen Treppen ist es anstrengend, aber sehr lohnenswert. Es gibt ein einfaches Restaurant neben dem Parkplatz, das Essen ist allerdings nicht sehr empfehlenswert.

Fotografieren in Drak Yerpa Felsenkloster

Das Fotografieren in den verschiedenen Höhlen war ohne zusätzliche Gebühr erlaubt. Über Spenden freut sich das Klöster natürlich dennoch.


Tipp: Auf dem Weg nach Drak Yerpa lohnt sich zudem ein Abstecher zum 3.980 m hohen und mit Gebetsflaggen behangenen Ngachen La.


Wart ihr selber schon mal in Tibet und habt die Klöster auf dem Dach der Welt erkundet? Wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen zu meinem Artikel oder Anregungen? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar!


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