Schnorcheln in La Jolla – die besten Tipps

Schnorcheln in La Jolla – die besten Tipps
Schnorcheln in La Jolla – die besten Tipps

La Jolla ist spanisch und heißt zu Deutsch „das Juwel“. Es ist wirklich ein Juwel und obendrein ein Paradies für Schnorchler. Denn vor der Küste liegt ein großes Meeresschutzgebiet mit einem der vielfältigsten Unterwasserökosysteme Kaliforniens inklusive Kelpwäldern und Seelöwenkolonien. Ihr könnt hier leicht mehrere Tage mit verschiedenen Schnorcheltouren verbringen. Die Unterwasserwelt ist beeindruckend vielfältig und das Schnorcheln immer wieder ein aufregendes Erlebnis. Eine ganz besondere Erfahrung ist jedoch das Schnorcheln an den Meereshöhlen, den La Jolla Caves, oder mit den Leopardenhaien in der „Shark City“.  In meinem folgenden Artikel bekommt ihr die besten Tipps für das Schnorcheln in La Jolla. Erfahrt, was ihr hier sehen könnt und bekommt außerdem Fototipps sowie Tipps zur Ausrüstung, Anfahrt und Unterkunft.


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Inhaltsübersicht und Schnellnavigation

Sightseeing unter Wasser
Alleine oder mit geführter Tour?
Bevor ihr ins Wasser geht – Checkliste
Die Meereshöhlen La Jolla Caves
Leopardenhaie in „Shark City“
Seelöwen in La Jolla Cove
Kelpwald
Garibaldifische
Fototipps für eure Unterwasser Fotos
Tipps für die
Ausrüstung zum Schnorcheln in La Jolla
Anfahrt und Unterkunft


Sightseeing unter Wasser

In La Jolla könnt ihr beim Schnorcheln das Beste erleben, was Kaliforniens Unterwasserwelt zu bieten hat. Denn es ist die Heimat einer unglaublichen Vielfalt an Meerestieren und ihr habt hier perfekte Bedingungen, um diese aus nächster Nähe zu beobachten. Außerdem könnt ihr entlang der massiven Klippen schnorcheln und die alten Meereshöhlen erkunden. Dabei könnt ihr die Unterwasserwelt entweder alleine entdecken oder aber an einer geführten Schnorcheltour teilnehmen. Die meisten Unternehmen bieten diese Touren zwischen März und Oktober an. Eure Schnorcheltour könnt ihr sogar mit einer Paddeltour auf einem Sit-on-Top Kajak kombinieren. Auch hierfür gibt es wieder die Möglichkeit, dies auf eigene Faust oder mit einer geführten Tour zu machen. Touranbieter sind beispielsweise Scuba San Diego, Everyday California oder Scubadivergirls.

Der La Jolla Underwater Park wurde 1970 von der Stadt San Diego gegründet und umfasst sowohl das Ecological Reserve als auch das Marine Life Refuge. Dieser 6.000 Hektar große Underwater Park ist eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt und ist wie gemacht fürs Schnorcheln und Tauchen. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt für das Schnorcheln in La Jolla ist, dass es einen für Boote und Surfer gesperrten Bereich gibt. Hier besteht keine Gefahr, dass ihr als Schnorchler überrollt werdet. Die schönsten Schnorchelspots könnt ihr hier auf der Karte sehen.

Zu den besten Schnorchel-Erlebnissen in La Jolla zählen meiner Meinung nach:

  • Meereshöhlen La Jolla Caves
  • Leopardenhaie in „Shark City“
  • Seelöwen in La Jolla Cove
  • Kelpwälder
  • orangefarbene Garibaldifische

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Alleine oder mit geführter Tour?

Ich habe mich auf eigene Faust auf Entdeckungstour begeben. Das ist günstiger und es ist viel schöner, in der eigenen Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Außerdem gibt es Karten, auf denen die besten Schnorchelplätze eingetragen sind. Fehlende Ausrüstungsteile habe ich mir in einem Shop in La Jolla ausgeliehen. Ich habe meine Schnorcheltour am Strand bei La Jolla Cove begonnen, bin dann an den Meereshöhlen vorbei geschnorchelt und am Strand „Shark City“ wieder an Land gegangen. Das war eine längere Tour von etwa 90 Minuten Dauer und ich war froh, dass mich mein Neoprenanzug gewärmt hat. Anschließend bin ich in meinem Neoprenanzug bis La Jolla Cove zurückgelaufen. Teils an der Straße, teils den „Seelöwenpfad“. Das kommt hier übrigens nicht selten vor, dass Leute im Neoprenanzug die Straßen lang laufen. Ich wurde glatt für eine Einheimische gehalten und nach dem Weg zum Cove Store gefragt.

Eine Karte der Schnorchel- und Tauchplätze vor la Jolla gibts in den lokalen Shops oder bei Amazon*.

Vorteile einer geführten Tour:

  • Die Gruppe bietet Schnorchelanfängern Sicherheit, es gibt zudem eine Einweisung zu Beginn
  • Der Guide weiß, wo die schönsten Plätze zum Schnorcheln La Jolla sind und kann weitere Tipps geben
  • Die Ausrüstung wird gestellt. Manche Anbieter erlauben es sogar, dass ihr die Ausrüstung für den Rest des Tages behaltet (einfach mal nachfragen)

Nachteile einer geführten Tour:

  • Kosten zwischen 60 und 80 Euro
  • Gruppengröße schmälert das Naturerlebnis und ihr habt nicht die Möglichkeit in eurer eigenen Geschwindigkeit zu schnorcheln

Tipp: Im Sommer, immer Samstags, bietet auch der San Diego Council of Divers verschiedene Schnorcheltouren an. Diese Touren sind für jedermann zugänglich und völlig kostenlos.

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Bevor ihr ins Wasser geht

Hinter dem Stand der Rettungsschwimmer in der La Jolla Cove steht eine große Tafel mit Informationen zur Wassertemperatur und zum Wellengang. Beträgt der Wellengang mehr als 3 Fuß (etwa 1 Meter) solltet ihr besser nicht in die Meereshöhlen hineinschnorcheln. Sobald ihr euch den Felsen der Höhle nähert, werdet ihr merken, wie stark euch die Wellen hin und her schubsen. Blaue Flecken und ggf. Schürfwunden wären dann vorprogrammiert.

Morgens sind die Wellen meist kleiner als am Nachmittag oder Abend. Also startet eure Schnorcheltour am besten früh. Die beste Tageszeit zum Schnorcheln ist zwischen 10 und 14 Uhr, denn dann steht auch die Sonne hoch genug und ihr habt mehr Licht unter Wasser.

Den Surfbericht mit der Vorhersage für die Wellenhöhe könnt ihr beispielsweise hier nachsehen.

Checkliste

  • Ausrüstung komplett? (Neopren, Boots, Flossen, Maske, Schnorchel, evtl. Kopfhaube, Handschuhe, Bleigürtel)
  • Wasserdichte Kamera dabei? Akku geladen?
  • Wertsachen sicher verstaut? Am besten im Auto oder Hotel lassen. Alternativ im wasserdichten Beutel mitnehmen und am Arm festbinden.
  • Wellenhöhe / Wetterbericht geprüft?
  • Ist grade Ebbe oder Flut? Das ist wichtig zu wissen, wenn ihr beispielsweise durch die Muschelhöhle wollt.
  • Wenn gute Bedingungen sind und ihr in die Höhlen schnorcheln wollt, nehmt eine wasserdichte Taschenlampe mit

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Die Meereshöhlen La Jolla Caves

Rechts von dem Sandstrand La Jolla Cove reihen sich die Meereshöhlen von La Jolla auf. Es sind insgesamt sieben Höhlen, die von den Gezeiten und Wellen hier in die etwa 60 Meter hohe Sandsteinklippe geschnitten wurden. Von West nach Ost sind sie bekannt als: Clam’s Cave, Sunny Jim Sea Cave, Arch Cave, Sea Surprize, Shopping Cart, Little Sister und White Lady.

Ihr könnt unterhalb der Sandsteinklippe schnorcheln und dabei die La Jolla Meereshöhlen erkunden. Bei guten Bedingungen und wenig Wellengang könnt ihr sogar in manche hineinschnorcheln. Manche könnt ihr anschließend zu Fuß weiter erkunden. Am einfachsten kommt ihr zu den Höhlen von dem Strand La Jolla Cove. Es soll auch noch weitere Zugänge von den Felsen aus geben, aber da müsst ihr mitsamt eurer Schnorchelausrüstung klettern. Ich hab diese Zugänge nicht ausprobiert. 

Von dem Strand La Jolla Cove gelangt ihr nach etwa fünf Minuten Schnorcheln als erstes zu der Clam’s Cave (Muschelhöhle). Es ist die größte von den sieben Höhlen und sie ist sogar von dem Coast Boulevard zu sehen. Wenn die Flut es zulässt, könnt ihr durch die Höhle hindurch schnorcheln oder sogar paddeln.

Die anderen Höhlen sind nur vom Wasser aus zu sehen. Mit einigen von ihnen sind alte Geschichten und Legenden verbunden. So wird beispielsweise über die Höhle White Lady gesagt, dass hier eine Frau von der Flut erfasst und ins Wasser gespült wurde.

Wenn ihr aufgrund der Wellen nicht in die Höhlen hinein könnt, dann könnt ihr aber immer noch eine der Meereshöhlen von Land aus besichtigen. Denn die Sunny Jim Sea Cave wurde im Jahr 1902 durch einen künstlichen Tunnel mit 145 Treppenstufen zugänglich gemacht. Die Herstellung des Tunnels dauerte zwei Jahre und wurde von dem deutschen Professor Gustav Schulz initiiert. Sie ist seitdem die einzige Meereshöhle von La Jolla, die von Land aus erreichbar ist. Der Eingang zum Tunnel befindet sich im Cave Store, dem ältesten Geschäft von La Jolla. Um die Sunny Jim Sea Cave ranken sich Geschichten über Schmuggler von Alkohol, Opium und Einwanderern aus Asien. Der Eintritt kostet 5 US-Dollar. Der Einstieg ins Wasser ist von der Aussichtsplattform der Höhle nicht erlaubt, aber ihr könnt die Höhle vom Wasser aus erkunden und in sie hineinschnorcheln.

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Leopardenhaie in „Shark City“

Im Sommer kommen tausende von Leopardenhaien (auch Zebrahaie genannt) in die Gewässer vor La Jolla. Die meisten der Tiere sind trächtige Weibchen, die hier ihre Jungen gebären. Denn hier in den flachen warmen Gewässern ist die Kinderstube der Haie. Die Leopardenhaie liegen gerne bodennah auf dem Sand und können schon beim Schwimmen oder Kajakfahren von oben gesehen werden. Bereits direkt hinter den sich am Strand brechenden Wellen könnt ihr die ersten Tiere entdecken.

Besonders viele Leopardenhaie sammeln sich vor La Jolla in „Shark City“. Das ist der Strandabschnitt La Jolla Shores nördlich des Restaurants „The Marine Room“. Hier ist auch die Einsatzstelle für Kajaks.

Die beste Jahreszeit, um die Haie von La Jolla zu sehen, ist Anfang Juni bis Ende September. In der übrigen Zeit sind noch etwa 100-200 Leopardenhaie zu sehen, die hier ganzjährig leben.

Ihr könnt die Leopardenhaie leicht erkennen: Auf silberfarbener Haut zeichnen sind ungefähr 13 sattelförmige Bänder über den Rücken ab. Sie verlaufen dabei über die gesamte Körperlänge des Hais. Neben den Leopardenhaien könnt in La Jolla zudem noch andere Haiarten sehen. Dies sind Hornhaie. Des Weiteren gibt es Stechrochen, die sich gerne im Sand vergraben. Hier also etwas aufpassen wo ihr hintretet.

Der Wellengang ist an den La Jolla Shores etwas höher als in der geschützten La Jolla Cove. Dies führt dazu, dass grade in der Brandungszone viel Sand aufgewirbelt wird und die Sicht dadurch etwas schlechter ist. Die Haie seht ihr in diesem Fall dann erst, wenn sie kurz vor euch sind.

Die Haie von La Jolla sind ungefährlich. Dennoch sind es wilde Tiere und ihr solltet angemessenen Respekt und Vorsicht mitbringen. Jagd nicht hinter den Haien her und umzingelt sie nicht. Versucht auch nicht, sie zu berühren oder für ein Foto festzuhalten (klingt unglaublich, hab ich aber leider ernsthaft von einem Tauchguide in La Jolla vorgeschlagen bekommen).


Fakten über Leopardenhaie

  • Länge: bis 2 Meter
  • Gewicht. bis 18,4 kg
  • Verbreitung: östlicher Pazifik von Oregon bis zum Golf von Kalifornien
  • Ernährung: Muscheln, Krabben, Garnelen, Tintenfisch und Fischeier.
  • Fortpflanzung: jedes Weibchen bringt je Brutsaison zwischen 7 und 36 Nachkommen hervor, die bei der Geburt etwa 20 Zentimeter messen.
  • Alter: bis 30 Jahre
  • Status in der Roten Liste der IUCN: nicht gefährdete Art („Least Concern“). Er wird leider viel in Schauaquarien gehalten und auch geangelt und gegessen.

Tipp: Auch das Scripps Aquarium bietet von Juli bis September geführte Schnorcheltouren zu den Leopardenhaien an. Die Touren werden von ausgebildeten Naturkundlern geführt und sind daher eine großartige Gelegenheit, um mehr über die Haie zu erfahren.

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Seelöwen in La Jolla Cove

Der Strand bei La Jolla Cove ist einer der beliebtesten Schnorchelplätze von La Jolla. Denn diese Bucht wird von hohen Klippen geschützt. Dadurch ist die Brandung hier geringer und die Sichtweite unter Wasser besser. Auch bei den Seelöwen ist die Bucht beliebt. Auf den Felsen, welche die Bucht rechts und links einrahmen ruhen sich die Seelöwen gerne aus. Und meistens sind auch welche von ihnen im Wasser. Dann habt ihr die Möglichkeit, Seelöwen unter Wasser zu erleben. Sie wirken an Land so plump und ungelenk. Doch unter Wasser sind sie schnell und elegant. Es ist eine wahre Freude, die Tiere zu beobachten.

Erfahrt mehr über die Seelöwen von La Jolla in meinem separaten Artikel. Dort bekommt ihr Tipps zum Beobachten und zum Schnorcheln mit den Tieren und könnt außerdem noch mehr tolle Fotos von Seelöwen anschauen.

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Kelpwald

Die kalifornische Unterwasserwelt ist bekannt für ihre Kelpwälder (Riesentang). Schnorcheln oder Tauchen im Kelp ist wie eine Erfahrung der vierten Dimension. Besonders schön ist es, mit Scuba-Ausrüstung durch die Pflanzen hindurchzutauchen. Ich persönlich fand es sogar schöner, als die bunten Riffe in Ägypten. Und auch als Schnorchler ist es eine tolle Erfahrung, diese gigantischen Wälder von oben zu sehen.

Riesentang wächst in kaltem Wasser, wo sich Felsen auf dem Meeresboden befinden. Dort wurzelt der Kelp nicht, wie andere Pflanzen. Stattdessen verwendet er eine Art Wurzelstruktur, mit der er sich an den Felsen in Tiefen zwischen 12 – 25 Metern festhält. Die Pflanzen werden bis zu 45 Meter hoch und reichen oftmals bis an die Wasseroberfläche. Mit Luft gefüllte Schwimmkörper richten den Tang auf und halten ihn oben. Kelp wächst jeden Tag bis zu 60 Zentimeter, am besten in den kühleren Wintermonaten und wenn sie viel Sonne bekommen.

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Garibaldifisch

Jeder Bundesstaat der Vereinigten Staaten hat einen Staatsfisch. Diese Tierarten gelten als bundesstaatliche Wahrzeichen. Der hübsche orangefarbene Garibaldifisch ist der Staatsfisch Kaliforniens. Er ist an der gesamten Küste Kaliforniens häufig anzutreffen und aufgrund seiner Farbe auch kaum zu übersehen. Besonders schön ist seine Farbe bis in etwa drei Meter Tiefe. Denn hier wird das rote Licht noch nicht so stark vom Wasser geschluckt. Ihr könnt ihn überall an den Schnorchelplätzen vor La Jolla sehen. Doch am häufigsten habe ich ihn in der La Jolla Cove und an den felsigen Abschnitten vor den Meereshöhlen gesehen.

Der Garibaldifisch ist mit bis zu 30 Zemtimetern die größte Art der Riffbarsche und steht in den USA unter Naturschutz. Er lebt in den kühlen Gewässern der Kelpwälder und an Felsküsten des östlichen Pazifik von Monterey bis nach Niederkalifornien in Tiefen bis 30 Meter.

Neben dem orangefarbenen Garibaldi könnt ihr noch Sardinen, Stachelrochen, Tintenfische, Kalifornische Zahnlippfische, Gelbschwänze und weitere Fische oder mit viel Glück sogar Schildkröten entdecken. Außerdem habt ihr gute Chancen, Hummer, Krabben und Langusten zu sehen.

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Fototipps für eure Unterwasser Fotos

Wenn ihr in La Jolla Schnorcheln geht, dann habt ihr womöglich eine kleine Unterwasserkamera dabei, um eure Erlebnisse unter Wasser festzuhalten. Hier kommt ihr zu meinen Fototipps für eure Unterwasser-Bilder von den La Jolla Seelöwen. Die Tipps sind nicht für den Unterwasserfotografen mit der high-end Kameraausrüstung gedacht. Es sind stattdessen ein paar einfache Tipps, die auch einfach mit der kleinen Spaß-Kamera umsetzbar sind.

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Tipps für die Ausrüstung zum Schnorcheln in La Jolla

Ein Neoprenanzug schützt euch vor Unterkühlung sowie vor Schrammen durch unfreiwilligen Kontakt mit den zahlreichen Felsen. Außerdem bekommt ihr durch den Anzug zusätzlichen Auftrieb und könnt dadurch länger und entspannter schnorcheln. Im Sommer reicht dafür ein 3-mm-Anzug. Im Herbst bis Frühjahr seid ihr mit einem 7-mm-Anzug gut versorgt. Allerdings habt ihr dann so viel Auftrieb, dass ihr eventuell einen Bleigurt mit 2 kg Gewicht tragen solltet.

Fehlende Ausrüstung könnt ihr in ein einem der Schnorchel-Shops in La Jolla ausleihen, beispielsweise bei Everyday California oder La Jolla Kayak.

Die La Jolla Cove ist der einzige Strandabschnitt in San Diego, an dem keine Schwimmhilfen verwendet werden dürfen. Die Bucht ist als Bade-, Schnorchel- und Tauchgebiet ausgewiesen. Die Verwendung von Schwimmwesten, Boogie-Boards oder anderen Schwimmmitteln ist nicht gestattet.

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Anfahrt und Unterkunft

La Jolla ist ein Stadtteil im Norden von San Diego. Von Los Angeles aus kommend, erreicht ihr La Jolla in etwa 2,5 Stunden über den Freeway 5. Über den La Jolla Village Drive und die Torrey Pines Road geht es anschließend weiter bis zur Prospect Street und dem La Jolla Coast Boulevard. Parken könnt ihr am besten direkt vor dem Strand am La Jolla Coast Boulevard. Die Parkdauer ist allerdings auf 2 oder 3 Stunden begrenzt. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es in der Prospect Street, in der Girard Street oder auf einem der öffentlichen Parkplätze.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahrt ihr von Los Angeles Union Station mit dem Pacific Surfliner 2 Stunden und 45 Minuten bis zur Station San Diego Old Town. Von hier fahrt ihr dann etwa 50 Minuten mit dem Bus Nummer 30 nach La Jolla bis zur Haltestelle Torrey Pines Road & Exchange Place. Die letzten 800 Meter bis zum Strand müsst ihr anschließend zu Fuß zurücklegen.

Während meines Aufenthaltes in La Jolla hatte ich mich in dem Hotel La Jolla Suit eingebucht. Das Hotel lag direkt gegenüber der La Jolla Cove. Aufgrund der Lage war das Hotel etwas teurer, aber es hatte folgende entscheidende Vorteile:

  • Der Weg zum Schnorcheleinstieg sowie zu den besten Beobachtungspunkten für die Seelöwen war nicht weit und ich musste meine Ausrüstung nicht weit tragen
  • Ich musste mir um Parkplätze keine Gedanken machen
  • Ich konnte während meiner Schnorcheltouren alle meine Wertsachen im Hotel lassen
  • Nach dem Schnorcheln konnte ich so wie ich war zurück in mein Zimmer und sofort unter die warme Dusche

Also: Je näher das Hotel am Strand, desto besser.

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Wart ihr selber schon mal in La Jolla schnorcheln? Wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen zu meinem Artikel oder Anregungen? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar!

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