Polarliteratur – Buchttipps zur Arktis und Antarktis

Als ich im Sommer 2014 von meiner ersten Grönlandreise zurückkam, war es um mich geschehen. Das Polarvirus hatte mich fest im Griff. Und nun wollte ich alles über Grönland und überhaupt über die Arktis wissen. Ich stöberte also im Internet nach Polarliteratur und wurde schnell fündig. Jedes Buch habe ich regelrecht verschlungen und anschließend wie einen Schatz in mein Bücherregal gestellt. Inzwischen nehmen meine polaren Lieblingsbücher etwa zwei Meter von meinem Bücherregal ein. Meine Lieblingsbücher zur Arktis und Antarktis möchte ich euch im folgenden Artikel „Polarliteratur“ vorstellen. Viel Freude beim Stöbern und Lesen über Abenteuer und Expeditionen!


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Buchtipps zur Arktis

Meine Buchempfehlungen zur Arktis umfassen die Länder Grönland, Spitzbergen, Russland, Kanada, Alaska, Island sowie die Arktis allgemein. Es sind die Abenteuer und Expeditionen der früheren Polarforscher und Jäger, Berichte heutiger Abenteuer, Reisen mit Hundeschlitten oder Duchquerungen der Nord-West-Passage mit dem Segelboot oder russischen Eisbrecher. Am Ende des Kapitels habe ich auch außerdem eine Auswahl von Reiseführern zusammengestellt.

Die Beschreibungen habe ich mitunter von den Buchrücken übernommen.

Eine Frau erlebt die Polarnacht von Christiane Ritter

SPITZBERGEN. „Die Arktis ist die Zone der Welt, wo der Himmel die Erde berührt. Nicht jeder erträgt das große Licht, nicht jeder die Finsternis, nicht jeder die große Einsamkeit. Ich hatte die große Gnade, gleich am Anfang meines Abenteuers, und dies alleine, mitten hineingeschleudert zu werden in die Unerbittlichkeit der wilden Natur und erhielt meine Feuertaufe.“

Im eisigen Spitzbergen, viele hundert Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt und ohne technische Hilfsmittel moderner Arktisexpeditionen, haben sich Christiane Ritter und ihr Mann einen Traum erfüllt. Sie lebten 1934 ein Jahr lang zusammen mit einem Pelzjäger in einer primitiven Hütte. Christiane Ritters Erlebnisbericht vermittelt eine Ahnung von der Faszination der Arktis. Mein absolutes Lieblingsbuch und Top Buchtipp über Spitzbergen!

Kälte, Wind und Freiheit: Wie die Inuit mich den Sinn des Lebens lehrten von Robert Peroni

GRÖNLAND. Eine Grönland-Durchquerung in den Achtzigerjahren wird zum Wendepunkt im Leben von Robert Peroni. Tief beeindruckt von der Schönheit der Natur und der Freundlichkeit der Inuit, beschließt der Abenteurer und Profibergsteiger, in einem 2000-Seelen-Dorf an der wilden Südostküste Grönlands zu bleiben. Er dringt ein in die ursprüngliche und geheimnisvolle Welt des Robbenjägervolks und erfährt, wonach er trotz aller Erfolge und Rekorde bislang vergeblich gesucht hatte: Glück und Zufriedenheit. Liebevoll und fesselnd erzählt Robert Peroni vom Alltag der Inuit und ruft uns eindrücklich in Erinnerung, wie bedroht ihr traditionelles Leben zunehmend ist.

Ich habe alle Bücher von Robert Peroni gelesen. Dieses hier ist sein aktuellstes und es liest sich wie eine Liebeserklärung an Grönland. Im Februar/März 2015 habe ich drei Wochen in Roberts Gasthaus „The Red House“ in Tasiilaq verbracht. Es war noch vor Saisonbeginn, daher waren wir nur sechs Gäste. Während dieser Zeit habe ich immer wieder gespürt wieviel Liebe und Leidenschaft er für das Land in sich trägt. Kälte, Wind und Freiheit ist auf jeden Fall eine unverzichtbare Reiselektüre für alle, die nach Ostgrönland fahren wollen und eines meiner Lieblingsbücher zur Arktis.

Eisgesang: Meine Reise durch die Nordwestpassage von Kathleen Winter

KANADA / ALASKA. Dieses Buch ist eine Hommage an die Magie des ewigen Eises und die einzigartige Welt der Arktis.

»Ich hatte das Gefühl, an den Ort zu fahren, wo sich eine imaginäre Welt mit der wirklichen überschneidet: ein Ort, an dem die Zeit anders vergeht. Der Name ›Nordwestpassage‹ ist auf alten Weltkarten nicht verzeichnet: Es ist eher eine Vorstellung als ein Ort. Diese Vorstellung zog mich schon lange an, mit einer Macht, die ich nicht begreifen konnte.«

Auf der Fahrt an Bord eines russischen Eisbrechers durch die legendäre Nordwestpassage erlebt die kanadische Journalistin Kathleen Winter hautnah, wie fragil und gefährdet die Welt der Arktis ist. In wunderbaren Bildern schildert sie ihre Begegnungen mit dieser großartigen Landschaft und ihren Bewohnern. Winters eindringlicher Reisebericht ist zugleich die Geschichte ihrer persönlichen Lebensreise, eine Geschichte vom Verlieren und Finden, vom Suchen und vom bei sich selbst Ankommen. Es ist ein Buch, das man anfängt und nicht mehr weglegen möchte. Und schlimmer noch: es verstärkt den Wunsch, selber einmal im Leben, die Nordwestpassage durchqueren zu wollen.

Polarfrauen: Mutige Gefährtinnen großer Entdecker von Kari Herbert

ALLGEMEIN ARKTIS & ANTARKTIS. Shackleton, Franklin, Scott – jeder kennt die Namen der großen Polarforscher und deren Abenteuer. Doch wenig ist bekannt über die Frauen an ihrer Seite, denen die Polarhelden ihren Ruhm – und oft auch ihr Überleben – verdanken. Kari Herbert, die in Grönland aufgewachsene Tochter des britischen Polarforschers Sir Wally Herbert, hat jahrelang recherchiert und bisher ungesichtete Aufzeichnungen, Tagebücher und Briefe der Polarfrauen und ihrer Männer studiert. Mit ihren einfühlsam und fesselnd erzählten Lebensbildern von Jo Peary, Kathleen Scott, Emily Shackleton, Marie Herbert, Eleanor Anne und Jane Franklin rückt sie 200 Jahre Polargeschichte in ein neues Licht. Denn auch die Frauen der Polarhelden waren große Heldinnen, jede auf ihre eigene Art und Weise.

Der weiße Horizont. Drei Männer durchqueren Grönlands unerforschte Eiswüste von Robert Peroni

GRÖNLAND. Zu Fuß, ohne Schlittenhunde, technische Hilfsmittel und Versorgungsdepots durchqueren drei Südtiroler Bergsteiger 1400 Kilometer grönländische Eiswüste. Sie bewältigen dabei in knapp drei Monaten eine Strecke, für welche die legendäre Wegener / Koch Expedition mit Pferden volle zwei Jahre gebraucht hatte. Als die drei arktischen Wanderer dann nach 88 Tagen und schier unvorstellbaren Strapazen ihr Ziel erreichten, hatten sie neue Maßstäbe für die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit gesetzt. Denn eine Leistung von mehr als 500 km unter diesen Bedingeungen galt bis dahin als unmöglich. Ein Abenteuer, das Grönlands Polizeiminister verboten hätte, wenn er rechtzeitig davon informiert gewesen wäre.

Übrigens: wenn ihr selber mal einen Fuß auf das Inlandeis von Grönland setzen wollt, dann schaut euch meinen Artikel über unsere Hiking Tour vom Eqi-Gletscher bis zum Inlandeis an.

Spielplatz der Helden von Michael Köhlmeier

GRÖNLAND. Der Roman über ein spektakuläres Grönland Abenteuer. Drei Südtiroler durchquerten 1983 als erste Menschen Grönland ohne Schlittenhunde und externe Hilfsmittel. Die spektakuläre Durchquerung wird in Köhlmeiers Roman zu einem aberwitzigen Psychodrama, da vom ersten Tag an Streit zwischen den drei Bergsteigern herrscht. Obwohl so zerstritten, dass zwei von ihnen während der 88 Tage kein Wort miteinander wechseln, bewältigen sie die zuvor nicht für möglich gehaltene Route.

Michael Köhlmeier erzählt hier die Geschichte des Buches „Der weiße Horizont“ von Robert Peroni aus drei verschiedenen Perspektiven. Grade wenn ihr beide Bücher lest, ist es sehr faszinierend zu erkennen, wie unterschiedlich die drei Männer die Expedition wahrgenommen haben.

Nordwestpassage für dreizehn Arglose und einen Joghurt von Tina Uebel

KANADA / ALASKA. Landschaften von grandioser Leere, sturmgefegte See, brachiales Eis – noch ist die Nordwestpassage ein Abenteuer, strapaziös und wundersam zugleich. Zumindest auf einem Segelboot. Im Sommer 2011 hat sich Kapitän Wolf Kloss mit seiner Santa Maria Australis dieser Herausforderung gestellt, und die Schriftstellerin Tina Uebel ist für drei Monate mitgesegelt. Wo endet die Welt, und wie weit kann man gehen, um an ihren Rändern zu kratzen, hat sie noch Ränder? Und was ist es, das einen dorthin treibt?

Tina Übel berichtet in einer sehr unterhaltsamen Art und Weise über eine der größten Reisen, die ich mir vorstellen kann. Grade für alle, die selber gerne Segeln ist das Buch einer meiner liebsten Buchtipps zur Arktis.

Die letzten Könige von Thule. Leben mit den Eskimos von Jean Malaurie

Malaurie teilte 14 Monate lang das Leben der 300 Polareskimos von Thule. Er ging dabei mit ihnen auf die Jagd und legte zusammen mit zwei Eskimos und deren Frauen mehr als 1500 Kilometer auf dem Polareis und den Gletschern Grönlands zurück. Sehr plastisch schildert er den Alltag seiner Gastgeber, ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Organisation, ihre Jagden auf Seehunde, Walrosse und Eisbären. Außerdem erläutert er ihre Familienstruktur und Sexualität, ihre Überlebenstechniken, ihre Träume und ihre Legenden, die sie sich während der Polarnacht erzählen. Das Buch ist ein absolutes Muss für jeden, der die grönländische Kultur etwas tiefergehens verstehen möchte.

Auf Schneeschuhen durch Grönland: 1888-1889 von Fridjof Nansen

GRÖNLAND. Was befindet sich im Inneren Grönlands? Gibt es dort wirklich ‚grünes Land‘, oder ist sie von einer Wüste aus Eis, Schnee und Felsen bedeckt? Bis zum Jahr 1888 blieben diese Fragen unbeantwortet, die größte Insel der Erde war nur an der Küste besiedelt. Zwar hatte Adolf Erik Nordenskiöld und Robert Edwin Peary erste Vorstöße ins Innere unternommen. Doch die Durchquerung der Terra incognita blieb einem bis dahin gänzlich unbekannten Abenteurer vorbehalten: Fridtjof Nansen. Im Mai 1888 fuhren er und sein Gefährte Otto Sverdrup mit einem Robbenfänger von Island aus nach Norden. Vor der Ostküste Grönlands ließen sich die Männer auf einer Eisscholle absetzen – und schon drohte die Expedition zu scheitern, bevor sie richtig begonnen hatte. Denn die Abenteurer wurden fast fünfhundert Kilometer weit nach Süden abgetrieben, ehe es ihnen gelang, das Festland zu erreichen. Im August begann ihr Marsch ins Unbekannte, doch von ‚Grünland‘ keine Spur.

Unter Jägern und Schamanen: Tagebuch der Thule-Fahrt. Reisebericht von Kniut Rasmussen

GRÖNLAND. 1921: Knud Rasmussen will zusammen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern die bislang unerforschten Regionen Nordkanadas kartografieren – vor allem aber will er den Menschen begegnen und ihre Mythen und Geschichten aufzeichnen. Über ein Jahr lang besucht er verschiedene Inuit-Gemeinschaften und macht die Bekanntschaft mit dem großen Schamanen Awwa und dessen Familie. Awwa ist der letzte der Schamanen, denn auch die christlichen Missionare sind bis hoch in den Norden vorgedrungen. Das Leben der Inuit steht vor dem großen Umbruch.

Ab 1923 führt Knud Rasmussens große Forschungsreise entlang der legendären, fast 6000 Kilometer langen Nordwestpassage bis zur Beringstraße. Mit nur einem Hundeschlitten unterwegs, ist die dreiköpfige Expeditionsgemeinschaft in diesem Abenteuer ganz auf sich gestellt.

Das Schneekind von Nicolas Vanier

KANADA & ALASKA. Die Geschichte von der Erfüllung eines Lebenstraums und Abenteuers: Der weltberühmte Abenteurer Nicolas Vanier zieht mit seiner Frau Diane und der kleinen Tochter Montaine für ein Jahr in die Wildnis von Kanada und Alaska. Sie bauen sich ein Blockhaus und ernähren sich wie die Menschen früherer Zeiten: vom Jagen, Fischen und Sammeln. Es ist ein Leben im Einklang mit der gewaltigen Natur des hohen Nordens, voller Einfachheit, Klarheit und Poesie.

Iditarod von Gary Paulsen

ALASKA. Das Iditarod ist das längste Hundeschlittenrennen der Welt. Es führt über mehr als 1850 Kilometer durch die kaum berührte Natur von Alaska. Seit 1973 wird auf Teilen der historischen Strecke des Iditarod Trails, von Anchorage nach Nome, alljährlich im März das Hunderennen ausgetragen. Eindrucksvoll beschreibt Gary Paulsen, wie er sich auf das härteste Rennen der Welt vorbereitet. Er macht dabei jeden erdenklichen Anfängerfehler und paart diese mit gelungener Selbstironie. Es ist eine Geschichte über Menschen, Hunde und die Entwicklung einer ganz außergewöhnlichen Beziehung zwischen ihnen. Ein tolles Abenteuer, ich habe viel gelacht und dabei viel über Hundeschlitten gelernt. Dieses Buch ist eines von denen, die man einfach so verschlingt.

Birds of North America and Greenland

Die Nearctic-Region, die sich über den größten Teil Nordamerikas erstreckt, einschließlich Kanada und Grönland, beherbergt eine unglaublich reiche Vielfalt an Vogelarten. Das Bestimmungsbuch Birds of North America und Greenland deckt mehr als 900 Vogelarten ab und ist dennoch prägnant, kompakt und benutzerfreundlich. Alle Arten werden knapp beschrieben und die wichtigsten Merkmale zur Identifikation sind aufgelistet. Insgesamt 102 Farbtafeln zeigen die verschiedenen Gefiedertypen.

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Grönland von Sabine Barth

GRÖNLAND. Das Interesse an den Polarregionen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, immer häufiger wird Grönland, die größte Insel der Welt, Ziel von Urlaubsreisen. Besonders im Fokus stehen Grönlands Riesengletscher, die an den Rändern des kilometerdicken Inlandeisschildes unter berstendem Krachen ins Eismeer kalben. Scheinbar schwerelos treiben die dabei losgelösten haushohen Eisberge beispielsweise durch den Kangia-Fjord aufs offene Meer. Sabine Barth erklärt, wie und wo man dem Eis besonders nahe kommt und wie man die kalte Insel auch individuell bereisen kann. Ein besonderes Plus des Reiseführers sind mehrere Aktivtouren, wie z. B. eine Wanderung auf den Berg Ukkusissat, mit Wanderbeschreibungen und Detailkarten.

Buchtipps zur Antarktis

Hier findet ihr meine Buchempfehlungen zur Antarktis. Das sind beispielsweise die Berichte der großen Antarktis Expeditionen von Shakleton, Amundsen und Scott. Darüber hinaus habe ich noch einige Bücher von Abenteurern unserer Zeit sowie Bestimmungsbücher und Reiseführer, die ich euch empfehlen kann.

635 Tage im Eis: Die Shackleton-Expedition von Alfred Lansing

Am Anfang steht der Plan von der erstmaligen Durchquerung des weißen Kontinents. Doch das gewaltige Naturwunder Antarktis wird im Jahr 1915 für die Crew der ‚Endurance‘ zur Hölle aus Eis. Beharrlich verfolgt Expeditionsleiter Sir Ernest Shackleton bald nur noch ein Ziel: 28 Männer lebend wieder in die Zivilisation zurückzubringen.

Lansing hat hier eines meiner Lieblingsbücher zur Antarktis geschrieben. Ich liebe die Geschichte der Shackleton-Expedition und lese daher alles, was mir dazu in die Finger kommt. Shackleton ist in meinen Augen der heldenhafteste aller Polarforscher. Keiner seiner Mannschaft ist bei der Expedition ums Leben gekommen. Sein Kampf um das Überleben aller, seine klugen Entscheidungen und Gespür für Dynamiken im Team beeindrucken mich immer wieder. Und immer, wenn ich vor einer schweren Herausforderung stehe, denke ich an Shackleton und seine Mannschaft – das macht mir Mut und meine eigene kleine Herausforderung fällt mir dann plötzlich viel leichter.

Gestrandet in der weißen Hölle von Heide Wilts

Ein Klassiker der Segelliteratur. Es ist schon einige Jahre her, dennoch ist die Strandung von Heide und Erich Wilts mit ihrer 15-m-Yacht FREYDIS in der Antarktis immer noch tief im kollektiven Seglergedächtnis verankert. Jetzt, wo die FREYDIS dem Tsunami vor Fukushima endgültig zum Opfer gefallen ist, erinnert man sich wieder: Wie die FREYDIS in der Antarktis scheiterte und damit für Heide Wilts und ihren Mann Erich der Kampf ums Überleben begann. Ein Kampf, der sechs Monate dauern sollte und in diesem Buch ungeheuer packend geschildert wird. Ein Klassiker der Segelliteratur, spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ein Bericht über große physische und psychische Kraft, ein authentisches Abenteuer.

Wollt ihr sehen, wie es auf Deception Island aussieht? Dann schaut euch meinen Artikel an.

Die S.E.A.-Expedition – Eine antarktische Reise auf Shackletons Spuren von Tina Uebel und Nikolaus Hansen

Im Bann eines der größten Polarforscher aller Zeiten: Ein Jahrhundert nach Ernest Shackleton folgt die Expedition »S.E.A. – Sir Ernest’s Anniversary« seinem Weg nach dem Untergang der Endurance im Weddellmeer. Dafür brechen zehn Männer und zwei Frauen Ende 2015 zu einem Segeltörn über den wildesten Ozean der Welt auf. Unter schwierigsten Bedingungen gelangen sie von den Falklandinseln über Elephant Island bis nach Südgeorgien, wo ein Teil des Teams auf Skiern die dramatische Gletscherlandschaft überquert. Die Crewmitglieder Nikolaus Hansen und Tina Uebel halten das gewagte Unterfangen in einem mitreißenden Bericht fest, ergänzt durch einzigartige Aufnahmen unberührter Eislandschaften. Dabei zeichnen sie den Verlauf von Shackletons Rettungsaktion nach und zeigen, weshalb sie die Menschen bis heute fasziniert.

Antarktis (Reisehandbuch) von Christian Walther

Dieses ReiseHandbuch wendet sich an alle, die mehr über den Kontinent am Südpol erfahren möchten, darunter auch die, die konkret eine Reise in die Antarktis planen. Der erste Buchteil enthält umfassende landeskundliche Informationen zur Antarktis: Entdeckungsgeschichte, Geowissenschaften, Klima, Ozonproblematik, Eis, Forschung, Tourismus, Flora, Fauna u.v.a. werden mit Bildern, Tabellen und Zeichnungen veranschaulicht. Eine realistische Möglichkeit, den entlegenen und extremen Kontinent zu bereisen, stellen organisierte Kreuzfahrten dar. Im zweiten Teil des Buches beschreibt der Autor über 60 Orte in der Antarktis, auf den Südshetland-, Südorkney- und Falklandinseln, in Südgeorgien und Südamerika, die wegen ihrer landschaftlichen Einmaligkeit von den Kreuzfahrtschiffen bevorzugt angelaufen werden oder auf der Anfahrtsroute liegen. Der dritte Teil informiert den Leser in den Reise-Infos von A bis Z über alle praktischen Fragen zur Vorbereitung und Durchführung einer Antarktisreise und beendet mit kommentierten Literaturempfehlungen, den gehaltvollen, mit einer Vielzahl von farbigen Abbildungen, hervorragenden Karten und anschaulichen Skizzen ausgestatteten Band.


Welches sind eure Lieblingsbücher über die Arktis oder Antarktis? Habt ihr noch ein paar Ergänzungen für meine Liste? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar!


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