Besteigung des Half Dome im Yosemite Nationalpark

Besteigung des Half Dome im Yosemite Nationalpark
Besteigung des Half Dome im Yosemite Nationalpark

Der Half Dome ist das Wahrzeichen des Yosemite Nationalparks und zudem eines der beliebtesten Fotomotive im ganzen Park. Der 2.693 Meter hohe, markante Berggipfel überragt das Yosemite Valley. Die Besteigung des Half Dome ist wohl die berühmteste Wanderung im Nationalpark. Der Hike ist herausfordernd aber absolut lohnenswert. Die Strecke führt durch wunderschöne Berglandschaften mit imposanten Wasserfällen, Flüssen und Wald bis hoch zum baumlosen Gipfel. Um bis ganz oben auf den Gipfel des Half Dome zu kommen, sind auf den letzten 120 Höhenmetern Drahtseile gespannt. Doch auch mit den Drahtseilen ist das letzte Stück ein aufregendes Abenteuer und zudem der Höhepunkt der Tour. Was ihr bei der Besteigung des Half Dome im Yosemite Nationalpark beachten müsst, erfahrt ihr in meinem folgenden Artikel. Lest neben Tipps für den Hike und eure Packliste auch noch Informationen, wie ihr euer Permit für die Drahtseile bekommt.


Inhaltsübersicht und Schnellnavigation

Der Half Dome im Yosemite Nationalpark
Besteigung des Half Dome
Drahtseile zum Gipfel des Half Dome
Tipps für den Aufstieg an den Drahtseilen
Permit für die Drahtseile des Half Dome
Die beste Jahreszeit
Wetter
Kleidung
Trinkwasser
Toiletten
Müll
Tiere
Gesundheit und Notfälle
Startpunkt, Camp und Parken
Empfehlungen für die Packliste


Der Half Dome im Yosemite Nationalpark

Der markante runde Berggipfel des Half Dome, entstand durch einen Vulkanausbruch mit Magmaaustritt unterhalb eines Gletschers. Er besteht aus dem massiven Gestein Granodiorit, welches glatt und zudem weitgehend ungestuft ist.

Und was ist mit der zweiten Hälfte des Half Dome passiert? Nun, es gab nie eine. Vom Valley aus gesehen scheint es zwar so, als würde die eine Hälfte von einer runden Kuppel fehlen. Doch der Half Dome ist heutzutage weitgehend in seiner ursprünglichen Gestalt zu sehen. Während der Eiszeit haben Gletscher die Seiten des Half Dome jedoch abgeschliffen und steiler werden lassen. Außerdem brachen Steinschläge die Nordwestwand entlang einer markanten vertikalen Fuge zurück und an der Spitze des Half Dome schälen sich Gesteinsschichten zwiebelartig ab.

Der Half Dome wurde durch eine Aufnahme von dem amerikanischen Fotografen Ansel Adams im Jahr 1927 weit bekannt. Eine kleine Galerie mit Geschäft im Yosemite Village zeigt seine schönsten Fotografien aus dem Nationalpark.

zurück zur Inhaltsübersicht

Besteigung des Half Dome

Die erste Besteigung des Half Dome erfolgte im Jahr 1875 von George Anderson. Heute begeben sich jedes Jahr tausende Wanderer auf den Weg zum Gipfel des Half Dome. Der Trail zu der Ikone des Yosemite Nationalparks ist ein anstrengender Hike von etwa 25 km Länge. Auf dem Hinweg zum Gipfel geht der Weg fast ständig bergauf, stellenweise über steile Treppen oder serpentinenartige Pfade. Insgesamt sind bei der Besteigung des Half Dome etwa 1500 Höhenmeter zu überwinden. Auf den letzten 120 Höhenmetern ermöglichen Drahtseile, eine Steigung von stellenweise über 45° bis zum Gipfel des Half Dome zu überwinden.

Je nachdem wie fit ihr seid und wie viele Pausen ihr macht, werdet ihr für den Hin- und Rückweg zwischen 10 bis 14 Stunden benötigen. Es empfiehlt sich vor Sonnenaufgang zu starten. Denn insbesondere im Sommer, sind dann die Temperaturen erträglicher. Doch auch wenn ihr früh startet ist es wahrscheinlich, dass ihr erst nach Sonnenuntergang zurückkehren werdet.

Der Trail bis zum Half Dome ist gut ausgeschildert. An allen Abzweigungen stehen Schilder. Wir sind ohne Karte und Kompass gut zurechtgekommen, hatten allerdings auch stets klare Sicht und der Weg war gut besucht. Im Dunkeln müsst ihr allerdings etwas aufpassen, dass ihr keine Abzweigung überseht.

Länge der Wanderung: etwa 25 km
Höhenmeter: 1500, davon 120 Höhenmeter an den Drahtseilen
Steigung: bis über 45°
Dauer: 10 bis 14 Stunden

Doch die Anstrengung der Besteigung des Half Dome lohnt sich. Denn entlang des Weges habt ihr eine beeindruckende Sicht auf die Wasserfälle Vernal Fall und Nevada Fall, auf die Granitkuppel Liberty Cap und den Gipfel des Half Dome. Vom Gipfel selbst bieten sich euch atemberaubende Panoramaaussichten auf das Yosemite Valley und die High Sierra.

zurück zur Inhaltsübersicht

Drahtseile zum Gipfel des Half Dome

Der Aufstieg zum Gipfel des Half Dome entlang der Drahtseile ist der Höhepunkt der Wanderung. Bereits im Jahr 1919 wurden dafür Löcher in den Fels gebohrt, in die senkrecht Metallstützen gesteckt werden. Mit diesen Stützen werden dann zwei Drahtseile auf etwa Hüfthöhe bis zum Gipfel geführt. Ergänzend zu den Seilen sind oberhalb der Metallstützen zudem Holzbohlen auf den Boden gelegt. Damit wird es Wanderern ermöglicht, ohne spezielle Kletterausrüstung oder –erfahrung, den Gipfel des Half Dome zu besteigen.

Bis 2007 gab es keinen bekannten tödlichen Unfall an den Drahtseilen. Seitdem kamen jedoch mehrere Menschen ums Leben. Erst im Sommer 2019 ist eine junge Frau abgestürzt. Die Hintergründe dieses Unfalls kenne ich nicht. Wenn ihr euch sicherer und wohler fühlt bei der Besteigung, dann bringt euch ein Klettersteigset oder ein Seil mit einem Karabiner mit. Dann könnt ihr euch an den schwierigsten Stellen oder wenn ihr eine Pause braucht einhängen.

Die Drahtseile sind nur über das Sommerhalbjahr angebracht, in der Regel von Ende Mai bis Mitte Oktober (zwischen Memorial Day und Columbus Day).

zurück zur Inhaltsübersicht

Tipps für den Aufstieg an den Drahtseilen

Wenn ihr an den Drahtseilen zum Gipfel angekommen seid, habt ihr bereits eine halbtägige Bergtour hinter euch. Zeit für eine ausgiebige Pause mit Blick auf die Drahtseile. Diese sehen von unten extrem steil aus und schüchtern einen beim Betrachten etwas ein. Doch alle Wanderer, die grade den Abstieg geschafft haben, strahlen über das ganze Gesicht. Das motiviert einen dann wieder.

Die Atmosphäre rund um die Drahtseile ist von großem Teamgeist geprägt. Demjenigen, der hochklettert, wird Mut gemacht. Wer hingegen wieder unten angekommen ist, wird beglückwünscht. An den Drahtseilen selbst ist es besonders wichtig, mit den Mitkletterern zu kommunizieren. Insbesondere mit entgegenkommenden Kletterern müsst ihr euch abstimmen, wie ihr aneinander vorbei klettert.

Hier die wichtigsten Tipps:

  • Nochmal Trinken, Kamera wegpacken, Handschuhe anziehen
  • Wenn ihr Trekkingstöcke dabei hat: lasst diese unten liegen. Ihr braucht sie nicht. Und wenn ihr sie außen am Rucksack befestigt stören sie nur beim Klettern.
  • Immer innerhalb der beiden Drahtseile laufen, dabei beide Hände an die Seile.
  • Wenn du eine Pause brauchst, dann am besten da, wo die Holzbalken am Boden liegen. Das gibt dir mehr Halt und es ist für Andere leichter, an dir vorbei zu klettern.
  • Nimm dir die Zeit, die du brauchst!
  • Sei geduldig mit langsameren Kletterern!
  • Kommuniziere mit deinen Mitkletterern, beispielsweise ob zuerst du selbst oder derjenige, der dir entgegenkommt geht
  • Lasse schnellere Kletterer überholen, sofern möglich.
  • Versuche den Aufstieg nicht bei Regen. Die Drahtseile und der Granit werden rutschig bei Nässe.
  • Wenn früh morgens noch Taufeuchte am Boden oder an den Seilen ist, lasse diese erst abtrocknen.
  • Besteige den Gipfel nicht, wenn Sturm- oder Gewitterwolken in der Nähe sind.

zurück zur Inhaltsübersicht

Permit für die Drahtseile des Half Dome

Seit Anfang 2010 ist für die Besteigung des Gipfels ein Permit erforderlich. Die Anzahl der Gipfelstürmer ist damit auf maximal 300 pro Tag begrenzt. Um ein Permit zu erhalten, müsst ihr euch zuvor für die Lotterie unter der Internetseite der Nationalparkverwaltung anmelden. Die Lotterie findet im März statt, dabei werden für jeden Tag im Jahr 250 Permits ausgelost. Hierbei macht es Sinn, wenn ihr mehrere Tage zur Auswahl angebt. Wenn ihr zu mehreren wandert, sollte jeder von euch sein Glück mit mehreren Tagen zur Auswahl versuchen. Solltet ihr nun mehrmals Glück haben und zu viele Tickets bekommen, könnt ihr sie ohne Probleme zurückgeben.

Eine weitere Möglichkeit, an Permits zu kommen, besteht vor Ort. Das Wilderness Center im Yosemite Valley bietet für Kurzentschlosse einzelne Permits an. Nachfragen lohnt sich.

Wichtig: Die Person, auf deren Namen die Permits laufen, muss für den Zugang zum Gipfel den Ausweis vorzeigen. Denn hier steht ein Parkranger und kontrolliert. Also nicht vergessen!

zurück zur Inhaltsübersicht

Die beste Jahreszeit

Der Yosemite Nationalpark ist ein beliebtes Reiseziel. Jedes Jahr kommen etwa 3,7 Millionen Besucher in den Nationalpark. Das heißt, es ist voll im Yosemite Park. Aus diesem Grund würde ich es vermeiden, den Park während der Hauptsaison bzw. der Sommerferien in Kalifonien (meist Juli und August) zu besuchen. Andernfalls könnt ihr euch auf Staus, Parkplatzknappheit und langes Anstehen für Essen oder Getränke einstellen.

Das späte Frühjahr und der frühe Herbst sind also am besten geeignet, um den Nationalpark in einer etwas entspannteren Atmosphäre kennenzulernen. Im Frühjahr führen die Wasserfälle mehr Wasser. Der Abschnitt des Half Dome Trails, der am Vernal und Nevada Fall hochführt, wird dann allerdings etwas feuchter und rutschiger sein als im trockenen Herbst.

zurück zur Inhaltsübersicht

Wetter

Bevor ihr eure Wanderung zum Half Dome beginnt, prüft unbedingt die Wettervorhersage. Wenn Regen, Sturm oder gar Gewitter angekündigt ist, dann richtet euch darauf ein, dass ihr den Gipfel wahrscheinlich nicht erreichen werdet. Denn bei Regen sind die Drahtseile und der Granit des Half Dome zu rutschig. Durch die exponierte Lage am Berggipfel besteht bei Gewitter zudem die Gefahr von Blitzschlag. Wenn in der Nähe Gewitter- oder Sturmwolken bilden, verlasst den Bereich des Gipfels.

Der Internetempfang im Yosemite Valley ist miserabel. Ihr bekommt aber die aktuelle Wettervorhersage entweder an der Rezeption eures Camps oder bei dem Wilderness Center im Yosemite Village.

Der Gipfel des Half Dome ist windig und in der Regel 8°C bis 11°C kühler als das Yosemite Valley.

zurück zur Inhaltsübersicht

Kleidung

Kleide dich am besten im bewährten Zwiebelschichtprinzip. Einen wärmenden Fleece und eine Windjacke wirst du frühmorgens, in den Pausen oder auf dem windigen Gipfel zu schätzen wissen. Hingegen sind die Anstiege schweißtreibend, so dass du hier am besten mit einem schnelltrocknenden Funktionsshirt bzw. –top bedient bist. Ebenso ist eine Zip-Hose von großem Vorteil. Ich habe mit einer langen und einer kurzen Sportleggins gute Erfahrung gemacht, die ich unterwegs gewechselt habe.

Der Weg ist sehr uneben, durchzogen mit Wurzeln, Steinen und daher mit zahlreichen Stolpermöglichkeiten gespickt. Knöchelhohe Wanderstiefel sind deshalb ein guter Schutz gegen Umknicken. Für den möglicherweise feuchten Abschnitt an den Wasserfällen sowie für die letzten Höhenmeter auf dem Gipfel brauchen die Schuhe eine griffige Sohle.

Ebenfalls wichtig ist ein Paar robuste und griffige Handschuhe. Denn an den Drahtseilen ist Handarbeit angesagt. Hier wirst du dich größtenteils an den Seilen hochziehen müssen. Das blanke Metall der Drahtseile wird in Verbindung mit Schweiß schnell rutschig. Außerdem wirst du ohne Handschuhe schnell Blasen an den Händen bekommen. Falls du deine Handschuhe vergessen haben solltest: frag jemanden, der grade hinuntergestiegen ist, ob er dir seine Handschuhe schenken möchte. Hat bei uns geklappt! Bitte lass die Handschuhe nach Benutzung aber nicht oben an den Drahtseilen liegen.

Für den baumlosen Streckenabschnitt ist zudem ein Basecap sehr angenehm. Denn hier seid ihr der starken Sonne in der Höhe ohne Schutz ausgesetzt.

zurück zur Inhaltsübersicht

Trinkwasser

Auch wenn es den Rucksack schwer macht: Nimm genug Trinkwasser mit. Der Hike ist anstrengend und du wirst viel Wasser ausschwitzen. Empfohlen werden mindestens 4 Liter. Glücklicherweise musst du jedoch nicht mit 4 Litern starten. Es reicht wenn du mit 2 Litern aufbrichst und deine Flaschen unterwegs wieder auffüllst.

Denn nach etwa drei Stunden kommt ihr zu einer guten Stelle am Merced Fluss in der Nähe des Little Yosemite Valley. Hier könnt ihr Trinkwasser nachfüllen. Diese Stelle ist leicht zugänglich, ihr müsst also nicht zu den Wasserfällen klettern. Der Fluss führt auch im trockenen Sommer Wasser. Außerdem weist ein Schild auf die letzte mögliche Stelle zum Auffüllen hin.

Sicherheitshalber solltet ihr das Wasser mit Desinfektionstabletten oder einem Filter reinigen oder ein paar Minuten abkochen.

Doch sei auf den Steinen in der Nähe des fließenden Wassers und insbesondere oberhalb der Wasserfälle vorsichtig. Sie können rutschig sein. Es hat schon viele Unfälle gegeben, wo jemand von dem reißenden Wasser eines Bergbachs weggespült wurde. Unten an der Brücke des Vernal Wasserfalls steht ein Schild, das auf einen tödlichen Unfall von zwei Jungs hinweist, die zu nah am Wasser spielten.

zurück zur Inhaltsübersicht

Toiletten

Bis etwa zur Hälfe der Strecke gibt es mehrere Toiletten entlang des Weges:

  • Happy Isles
  • Vernal Fall Brücke (unterhalb Vernal Fall)
  • Emerald Pool (oberhalb Vernal Fall)
  • oberhalb des  Nevada Fall
  • Little Yosemite Valley

Wenn du dich an anderen Orten erleichtern möchtest, dann solltest du 30 Meter Abstand vom Wasser halten und alles Feste mindestens 15 cm tief vergraben. Nimm außerdem einen Müllbeutel mit, damit du das benutzte Paper einpacken und mitnehmen kannst.

zurück zur Inhaltsübersicht

Müll

Es gibt auf der gesamten Strecke keine Möglichkeit, Müll zu entsorgen. Daher nehmt euch einen Beutel mit, in welchem ihr euren Müll und Toilettenpapier sammelt und wieder mit hinunter nehmt. Wenn euch unterwegs Müll vor die Füße kommt, dann freut sich die Natur, wenn ihr auch diesen noch mit hinunter nehmt.

Solltet ihr länger (über Nacht) unterwegs sein, könnt ihr euch im Yosemite Valley bärensichere Müllboxen besorgen.

zurück zur Inhaltsübersicht

Tiere

Während eurer Wanderung könnt ihr verschiedene Tiere beobachten. Am häufigsten werdet ihr dem Kalifornischen Ziesel oder Streifenhörnchen begegnen. Doch auch wenn es schwer fällt, für alle Begegnungen gilt: Nicht Füttern! Keep wildlife wild!

Auch Schwarzbären kommen im Yosemite Nationalpark vor. Solltet ihr einem Bären begegnen, dann versucht ihn sofort zu verjagen: macht Lärm, schreit und macht euch groß. Wenn ihr zu mehreren seid, dann stellt euch zusammen, damit ihr noch größer wirkt. Achtet aber darauf, dass ihr den Bär nie umzingelt oder in die Enge drängt.

Es kommt häufig vor, dass Bären oder Nagetieren abgestellte Rucksäcke nach Nahrung durchsuchen und plündern. Daher lasst eure Rucksäcke nie unbeaufsichtigt, also auch nicht am Einstieg zu den Drahtseilen. Behaltet tagsüber den Rucksack bzw. das Essen immer in Reichweite des Arms oder auf dem Rücken. Ebenso den Müllbeutel mit möglicherweise riechendem Inhalt. Wenn ihr im Park übernachten wollt, besorgt euch zuvor bärensichere Essens- und Müllboxen, die ihr außerhalb des Zeltes aufbewahrt.

Gesundheit und Notfälle

Die häufigsten Probleme, die Wanderer während der Besteigung des Half Dome erfahren, sind Überhitzung, Dehydrierung und ungenügende Elektrolytversorgung. Achtet also darauf, genug zu trinken, zu essen und zudem regelmäßig Pausen im Schatten zu machen. Manche Personen reagieren auch auf die Höhe empfindlich, was sich in starken Kopfschmerzen und Schwindel äußert. Da hilft nur runter vom Berg und viel trinken.

Solltest du in Schwierigkeiten geraten und Hilfe brauchen, dann hast du folgende Möglichkeiten:

  • An manchen Stellen des Trails gibt es Handyempfang. Ein Versuch ist es wert.
  • Während des Sommers ist die Ranger Station im Little Yosemite Valley besetzt. Es kann jedoch sein, dass der Ranger unterwegs und nicht vor Ort ist.
  • Einen Ranger findest du auch an der Zugangskontrolle zum Gipfel des Half Dome.
  • Schicke jemanden aus deiner Wandergruppe zurück zum Yosemite Valley.
  • Wenn du alleine unterwegs bist: die Strecke ist gut besucht, so dass du stets Wanderern begegnen wirst, die du um Hilfe bitten kannst.

zurück zur Inhaltsübersicht

Startpunkt, Camp und Parken

Der Trail zum Half Dome beginnt für die meisten Wanderer an den Happy Isles. Die am nächsten gelegenen Campingplätze sind Upper Pines, Lower Pines und North Pines. Das nächstgelegene Camp mit feststehenden Zelten ist Curry Village. Ihr benötigt jedoch sowohl für die Campingplätze, als auch für Curry Village Reservierungen. Diese solltet ihr so früh wie möglich machen, denn insbesondere im Sommer ist schnell alles ausgebucht.

Wir hatten uns für ein fest stehendes 4-Personen Zelt in Curry Village entschieden, das wir mit zwei Freunden geteilt haben. Im Curry Village steht euch tagsüber und abends ein gemütlicher Aufenthaltsraum zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Kantine, ein Cafe, eine Bar und eine Pizzeria. Vom Curry Village bis zu den Happy Isles sind es etwa 1,2 Kilometer.

Wenn ihr mit dem Auto bis zum Startpunkt fahren wollt, dann könnt ihr den Parkplatz kurz hinter Curry Village nutzen. Von hier sind es etwa 0,8 km bis zu den Happy Isles. Es gibt hier zwar auch eine Haltestelle für den Shuttlebus, aber der ist erst nach 7 Uhr morgens in Betrieb.

zurück zur Inhaltsübersicht

Empfehlungen für die Packliste für die Besteigung des Half Dome

  • Robuste, griffige Handschuhe für die Kabel
  • Regen- bzw. Windjacke, denn oben auf dem Gipfel ist es meist windig
  • Fleece
  • Sonnenschutz und Kopfbedeckung
  • Trekkingstöcke, insbesondere für den Abstieg
  • ggf. Klettersteigset oder ein Seil mit einem Karabiner
  • Erste Hilfe Pack und Blasenpflaster
  • Wasserflaschen für mindestens zwei Liter. Auf etwa halber Strecke können die Flaschen an einem Fluss wieder nachgefüllt werden.
  • Wasserdesinfektionstabletten
  • Isotonisches Getränkepulver oder -Tabletten
  • Proviant
  • Müllbeutel
  • Ausweis (nur derjenige, auf dessen Namen die Tickets für die Half Dome Kabel laufen)
  • Wanderstiefel mit griffiger Sohle
  • Stirnlampe mit ausreichend Ladung
  • Kamera

Seid ihr selber schon mal auf den Half Dome gestiegen? Wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen zu meinem Artikel oder Anregungen? Wenn ja, dann schreibt mir doch einen Kommentar!

zurück zur Inhaltsübersicht

Empfehlungen zum Weiterlesen

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here