Vulkankrater Kerið – malerischer See am “Golden Circle” in Island

Vulkankrater Kerið – malerischer Kratersee an Islands "Golden Circle"
Vulkankrater Kerið – malerischer Kratersee an Islands "Golden Circle"

Island. Der Vulkankrater Kerið im Südwesten von Island ist ein malerischer Krater mit einem leuchtend blauen Kratersee in der Mitte. Die steil abfallenden Hänge sind aus rotem Vulkangestein und stellenweise mit saftigem Grün bewachsen. Dieses Farbspektakel könnt ihr auf einer kleinen Rundwanderung am Kraterrand oder unten am See bewundern. Ein Zwischenstopp lohnt sich. Hier erfahrt ihr alles für euren Besuch des Kerið Kraters.

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Wo befindet sich der Vulkankrater Kerið?

Der Vulkankrater Kerið ist Teil des erweiterten “Golden Circle” im Südwesten von Island. Er ist somit gar nicht weit weg von Reykjavik. Kurz vor dem Ort Selfoss zweigt die Straße ins Haukadalur (35) von der Ringstraße ab. Nach 13 Kilometern erreicht ihr den Vulkankrater Kerið. Ein Besuch des Kraters lässt sich super mit den anderen Highlights des Golden Circle in einen Tagesausflug von Reykjavik integrieren.

Vulkankrater Kerið Island
Eine Treppe führt hinab bis zum Kratersee

“Golden Circle” – Was ist das?

Der “Golden Circle” ist eine beliebte Route für einen Tagesausflug von Reykjavik im Südwesten von Island. Sie umfasst drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel in einer rund 300 Kilometer langen Rundfahrt. Die reine Fahrzeit beträgt etwa 4–5 Stunden. Die Sehenswürdigkeiten sind: die ehemalige Thing-Stätte Þingvellir im gleichnamigen Nationalpark, das Geothermalgebiet Haukadalur mit den Geysiren und der namensgebende “goldene Wasserfall” Gullfoss. Wenn man Islands Golden Circle etwas weiter fasst, dann kommen der Vulkankrater Kerið, die heißen Quellen um Laugarvatn sowie der ehemalige Bischofssitz Skálholt dazu.

Der Aussichtspunkt liegt gleich hinter dem Eingang zum Krater

Der Vulkankrater Kerið im Südwesten von Island

Kerið ist der östlichste von fünf Kratern der Kraterreihe Tjarnarhólar. Sie alle gehören zum postglazialen Grímsnes-Vulkanfeld und zum Eruptionsgürtel im Reykjanes–Langjökull–Gebiet. Vor 5.000 bis 6.500 Jahren entstand hier aus insgesamt 12 Vulkanen das Lavafeld Grímsneshraun mit einer Fläche von 54 Quadratkilometern. Es wird angenommen, dass die Lava unter dem verfestigten Kraterboden des Kerið nach den Eruptionen abfloss. Der Kraterboden sank anschließend unter den Grundwasserspiegel ab. Da der See keinen anderen Zu- oder Abfluss hat, zeigt der Wasserstand im Krater den Grundwasserstand an.

Tiefe: 55 Meter
Länge und Breite: etwa 270 x 170 Meter
Fläche: etwa 0,05 Quadratkilometer
Wassertiefe: zwischen 7 und 14 Meter

Vulkankrater Kerið Island
Auch unten am See gibt es einen schmalen Pfad.

Spaziergang um den Vulkankrater Kerið

Der Eintritt zum Vulkankrater Kerið beträgt 400 ISK (2,50 Euro). Das Parken ist hingegen kostenlos. Nach ein paar Metern erreicht ihr einen Aussichtspunkt mit Blick auf den blauen Kratersee. Von hier könnt ihr den Rundweg am Kraterrand entlanglaufen, das sind etwa 900 Meter. Links von der Aussichtsplattform führt eine Treppe hinab zum See. Wenn ihr auch den unteren Rundweg um den See lauft, dann verlängert ihr euren Spaziergang auf etwa 1,5 Kilometer.

Der Parkplatz und der Zugang zum Krater sind rund um die Uhr geöffnet. Ich war an einem verregneten Tag gegen 8 Uhr abends ganz alleine dort. Selbst das Kassenhäuschen hatte geschlossen.

Neben dem Kassenhäuschen sind Informationstafeln mit den Spielregeln sowie zur Enstehung des Kraters aufgestellt.

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Vulkankrater Kerið Island

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